Wu Hung

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February 13, 2008
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Wu Hung

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Der Kurator und Kunsthistoriker Wu Hung wuchs in Beijing auf, wo er ein Studium der Kunstgeschichte an der Central Academy of Fine Arts abschloss. Zwischen 1973-78 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Palace Museum in der Verbotenen Stadt in Beijing, danach ging er als Doktorand an die Harvard University. Seinen Doktortitel erhielt er dort 1980 in den Fachbereichen Kunstgeschichte und Anthropologie. Noch im gleichen Jahr nahm er eine Dozentenstelle in Harvard an. Mit der Professur 1994 verließ er Harvard, um an der University of Chicago zu lehren. Heute hält er dort als Harrie A. Vanderstappen Distinguished Service Professor einen Lehrstuhl der Chinesischen Kunstgeschichte. Wu Hungs Interesse gilt der frühen chinesischen Kunst bis zur Kulturrevolution. Er analysiert die chinesische Kultur durch die Beziehungen zwischen visuellen Formen (Architektur, Wandmalereien, piktografische Schnitzereien u.ä.) und dem sozialen Gedächtnis, dem Ritual und den politischen Diskursen einer Epoche. In der amerikanischen Sinologie gilt er durch seinen systematischen Vergleich von Texten und visuellen Zeichen als Pionier. Daneben hat Wu Hung seit den 80er Jahren die Popularität zeitgenössischer chinesischer Kunst in den USA gefördert. So kuratierte er Mitte der 80er Jahre eine Reihe von Ausstellungen am Adam’s House der Harvard University, zu denen er heute weltweit renommierte Künstler chinesischer zeitgenössischer Kunst wie Mu Xin, Chen Danqing, Luo Zhongji, Zhang Hongtu und Qiu Deshu zum ersten Mal in die USA holte. Wu Hung publizierte zahlreiche Bücher und verfasste außerdem Artikel und Ausstellungstexte zur zeitgenössischen chinesischen Kunst und visuellen Kultur. 2005 kuratierte er das Festival „Über Schönheit“ am Haus der Kulturen der Welt in Berlin und verwandelte die ehemalige Kongresshalle in ein Gesamtkunstwerk. Zu seinen jüngeren Publikationen zählt „Remaking Beijing: Tiananmen Sqare and the Creation of a Political Space“ (2005). Hier beschreibt Wu Hung die Metamorphosen des “Platzes des Himmlischen Friedens” und seine Rolle als Drehscheibe politischer Legitimation über ein Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Author: House of World Cultures

Works

Publicationen (Auswahl)

Published Written
Remaking Beijing: Tiananmen Square and the Creation of a Political Space. University of Chicago Press: Chicago, 2005 Transience: Chinese Experimental Art at the End of the Twentieth Century. University Of Chicago Press: Chicago, 1999 Chinese Experimental Art at the End of the Twentieth Century. University of Chicago Press: Chicago, 1999 Three Thousand Years of Chinese Painting. Yale University Press: Yale, 1997 Monumentality in Early Chinese Art. Stanford: Stanford University Press: Stanford, 1995

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

RE ASIA

Ausstellung, Filme, Literatur, Tanz, Konferenz

(13 March 08 - 18 May 08)

Postkarten Projekt

(01 March 07 - 31 December 08)

About Beauty

Exhibition, Dance, Workshops, Conference

(18 March 05 - 15 May 05)