Macaco

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May 19, 2003
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U-Boot auf Kurs durch die sieben Soundmeere

Macaco kapern erfolgreich den Globalista-Sound ein

Die Band Macaco ist ebenso kosmopolitisch wie ihr Wohnort Barcelona. Ihre Musiker kommen aus Argentinien, Kolumbien, Kuba, Venezuela, Brasilien und natürlich aus Spanien und Katalonien. Mit Macaco schlug die Geburtsstunde des „Sonido del puerto de Barcelona“: Der „Klang von Barcelonas Hafen“ ist eine Mix aus Latino Sounds, Reggae, Raga, HipHop, Funk und elektronischen Loops.
„Der Affe im Auge des Tigers“ - hinter diesem kryptischen Schlagwort verbirgt sich nicht nur ein Bruce Lee-Film, sondern auch das Debüt einer Band, die wie keine andere im Focus der alternativen Popszene Barcelonas steht. Macaco, 1997 von Dani „El Mono Loco“ („Der verrückte Affe") gegründet, kultiviert die stilistische Grenzenlosigkeit der katalanischen Hafenszene und ist das bunte Aushängeschild im multiethnischen Mittelmeer-Pop-Shop des neuen Milleniums.

Seit zehn Jahren ist Bandleader Dani als Protagonist der genreübergreifenden Musik unterwegs, hat Reggae mit Funk und Hardcore verquickt und fand dafür Unterstützung bei so unterschiedlichen Musikern wie Ozzy Osbournes Bassisten Robert Trujillo oder den Flamenco-HipHoppern von Ojos del Brujo. Sein neuestes Projekt Macaco bündelt all diese Erfahrungen und geht mehr als einen Schritt weiter: Musiker aus Argentinien, Kolumbien, Kuba, Venezuela, Brasilien und der iberischen Halbinsel schneidern einen Mix, in dem katalanische Rumba, traditionelle Latin-Rhythmen und das Rockvokabular Südamerikas fusionieren, während Reggae, Raga, HipHop, Funk, Electronica und der Maracatu Nordostbrasiliens ihr heißes Blut austauschen.

„Rumbo Submarino“ („der Unterwasserkurs"), Macacos zweites Opus, ist eine schrill-subversive Bestandsaufnahme der neuesten Errungenschaften der Globalistas. Neben der Vielzahl von Musikern hispanischer Zunge tummelt sich diesmal gar die senegalesische Legende Toure Kunda auf der Gästeliste, ebenso Lenine, das enfant terrible des neuen brasilianischen Rock, oder Toy von den mexikanischen Metallern Control Machete. Inspiriert wurde das konzeptartige Werk von Narciso Monturiol, einem sozial engagierten Dichter des 19. Jahrhunderts, auf dessen skurrilen U-Boot-Entwurf „Ictineo“ Macaco in ihren Songs Bezug nehmen, thematisch sämtlich ums Meer kreisend.

Und als hätte ihn die Arbeit an dieser faszinierenden Platte noch nicht gänzlich ausgefüllt, fand der Groove-a-holic Dani noch die Zeit, um Remixes für die venezuelanischen Ska-Rocker King Changó auszuklügeln und das neue Album der mexikanischen Crossover-Stars Los De Abajo zu produzieren. Auf der Bühne nimmt das Unterwasser-Universum Macacos die atemberaubendste Form an: Neun Musiker, die mit dem typisch näselnden Gesang eines Manu Chao, mit Trompete, Bass, Keyboard, Drums und Sampler ein wahres Höllenfeuer an Ideen zünden.

Mit ihrem höchst infizierenden Kampf- (und Tanz-) Rhythmus, dem „ritmo peleón“, hat Macaco in den letzten zwei Jahren das Publikum in Spanien, Frankreich, Italien, der Schweiz und Belgien in ihren Bann gezogen.

Author: Stefan Franzen 

Works

Moving

Published Audio,
2009
EMI Spain

Puerto Presente

Published Audio,
2009
EMI Spain

Mama Tierra

Published Audio,
2007
EMI Spain

Ingravitto

Published Audio,
2006
EMI Spain

Entre Raices Y Antenas

Published Audio,
2004
Emi

Rumbo Submarino

Published Audio,
2002
Edel

El Mono en El Ojo de Tigre

Published Audio,
2001
Boa Cor (Galileo Music Communication)

Rumbo Submarino

Published Audio,
2001
Edel

El Mono en el Ojo del Tigre

Published Audio,
1999
Edel

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

popdeurope 2002

Migrating sounds in and out of Europe

(21 June 02 - 31 August 02)

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Homepage der Künstler

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Konzert bei popdeurope 2002

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