Dumb Type

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May 14, 2003
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Article

Angriff auf Körper und Sinne

Das 1987 gegründete Künstlerkollektiv aus Kyoto widmet sich mit einer unvergleichlichen Konsequenz den neuen Technologien und deren Einfluss auf die Bühnenkünste und transformiert damit jede Reminiszenz an eine lokale Tradition. Das interdisziplinäre Projekt aus Komponisten, Tänzern, Ingenieuren, Architekten, Übersetzern, Programmierern, Künstlern und Graphikdesignern nimmt sich selbst als Performer ebenso wie die Zuschauer mit in Grenzbereiche der Wahrnehmung zwischen Leben und Tod, zwischen Innen und Außen, zwischen Bild und Wirklichkeit. Die Aufführungen von Dumb Type sind ein Angriff auf die Wahrnehmung des Betrachters - durch Tempo, Lautstärke, Irritationen in den Übergängen zwischen realem und virtuellem Körper, zwischen Abbild und Realität. Mit dieser Strategie hat es die Gruppe zu weltweitem Ansehen gebracht.
Wie kaum ein anderes Theater- und Tanzprojekt steht das 1987 in Kyoto gegründete Künstlerkollektiv Dumb Type für die Verbindung von neuen Medien und Körper. Die Künstler gehen ebenso wie die Zuschauer in Grenzbereiche der Wahrnehmung zwischen Leben und Tod, zwischen Innen und Außen, zwischen Bild und Wirklichkeit. Die Gruppe stellt die Frage vieler Performer in Ostasien: Ist der Körper Projektionsfläche gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Prozesse, die jedem Individuum eingeschrieben werden? Oder ist der Körper der letzte Widerstand archaisch verankerter Identität in einer Kultur?
Diese Fragestellung verfolgt die Gruppe von Anfang an. Nachdem schon ihr erstes Stück "Pleasure Life" auch einigen internationalen Erfolg hatte, begann Dumb Types globaler Siegeszug mit dem im Herbst 1990 in Tokio uraufgeführtem Projekt "pH", das 1991 auch auf dem Granada-Festival in Spanien aufgeführt wurde. In dem multimedialen Meisterwerk des 1995 an Aids verstorbenen Kopfes der Gruppe, Teiji Furuhashi, funktioniert die Bühne wie ein riesiger Fotokopierer, der die Tänzer, die sich im Rhythmus eines "Belichtungsprozesses" immer neuen choreographischen Konstellationen unterwarfen, wie eine Kopiervorlage von links nach rechts abtastete. Gleichzeitig lieferte ein Diaprojektor Bilder von Stadtansichten und Computerchips und parallel dazu lief ein 16mm Film.

Die Aufführungen von Dumb Type sind ein Angriff auf die Wahrnehmung des Betrachters. Dumb Type provoziert den Zuschauer, attackiert ihn mit aller Wucht, um Schwellen der Wahrnehmung zu überschreiten, Gewohnheiten zu brechen und an einen Raum der Stille und der Existenz zu erinnern. Dabei widmet sich das Künstlerkollektiv aus Kyoto mit einer unvergleichlichen Konsequenz den neuen Technologien und deren Einfluss auf die Bühnenkünste und transformiert so jede Reminiszenz an lokale Traditionen. Seit Anfang der neunziger Jahre genießt die Gruppe damit auch ein internationales Ansehen wie kaum eine anderes japanisches Kulturexportprodukt.

Dabei sind ihre Themen und ihre Inszenierung nicht unbedingt leicht verdaulich: das betrifft die Künstlichkeit der Theatersprachen, das Spiel mit den Oberflächen von Menschen und Gegenständen, das Spiel mit Licht ebenso wie das Thema Totenwelt. In "S/N" aus dem Jahr 1992 setzte sich Furuhashi mit seiner Aids-Erkrankung auseinander. "S/N" lässt Fiktion und Wirklichkeit verschmelzen. Furuhashi, "männlich, Japaner, HIV-Positiv, homosexuell", spielt sich selbst. Die Tänzer wurden auf das Dach einer vier Meter hohen Lichtwand verbannt, von dem aus ihre dramatischen, stummen / "dumben" Stürze wie ein Fall in eine unendliche Tiefe erschienen. Währenddessen starrte das Publikum auf vier bühnenfüllende Projektionswände, auf denen Bilder nackter Brüste zu Techno-Musik vorbeiglitten oder Medikamente für Aidskranke tanzten. Körper und Identität wurden ihrer Geltung entzogen, wenn Furuhashi proklamierte: "Ich träumte, meine Nationalität zu verlieren. / Ich träumte, mein Geschlecht zu verlieren. / Ich träumte, meinen Pass zu verlieren."

Neben "Pleasure Life", "pH" und "S/N" konnte Teiji Furuhashi nur noch die Videoinstallation "Lovers" realisieren, die nach seinem Tod am 29.10.1995 durch die Welt tourte und sich heute im Museum of Modern Arts in New Yorck befindet. In "Lovers" ist nicht nur wie in "S/N" die Identität in Frage gestellt, den Tänzern scheint auch alles Persönliche zu fehlen. Die virtuellen Tänzer scheinen dem Tod zuvorzukommen. Der in Lebensgröße an die vier schwarzen Wände des Raumes projizierte Furuhashi erscheint wie eine Gestalt aus einer anderen Welt, die auf den Zuschauer zukommt, ihre Arme ausstreckt, um dann allerdings sich selbst zu umarmen, bevor sie wieder verschwindet. Die Tänzer wirken wie halluzinierte Traumfiguren, die von Sätzen wie "Don?t fuck with me, fellah, use your imagination" verfolgt werden.

Auch in dem nach Furuhashis Tod entstandenen Stück "\OR" (wie "Orientation") thematisierten die Performer von Dumb Type den Grenzbereich zwischen Leben und Tod. Was in der japanischen Butoh-Tradition von Ohno ein schamanistisches Konzept ist, wird bei Dumb Type zur konkreten Auseinandersetzung mit der Todeserfahrung durch Aids. Als zentrale Anhaltspunkte für "\OR" dienen häufige Gänge zum Sterbebett Furuhashis und die bedrängende Atmosphäre einer Intensivstation. Ein zweistündiges Stakkato von Stroboskopblitzen verwandelt die Bühne in einen Ort zwischen Dies- und Jenseits. Licht wird zum körperlichen Stressfaktor. Eine Tänzerin verliert sogar ihre Haare dabei. Die Gruppe berührt die großen archaischen Themen der Menschheit und nutzt dazu alle zur Verfügung stehenden Mittel der elektronischen Welt. Der Performer, der mit seinen Zuständen, Möglichkeiten und Grenzen der absolute Maßstab der Darstellung ist, findet sich bei Dumb Type verwoben in die von Medien, Klang und Bild erschlossenen Wirklichkeitsebenen. Da wird dann zwar nicht so viel getanzt, doch die mediale Vermittlung zergliedert die Bewegungen des Körpers oder beschleunigt sie mittels Strobo-Licht, so dass die Tänzer beim Sprung in der Luft zu hängen scheinen.

Wie der Butoh in der Performance auf die radikale Konfrontation mit der Körpererfahrung des Zuschauers spekuliert, so sind die Aufführungen von Dumb Type ein Angriff auf die Wahrnehmung des Betrachters - durch Tempo, Lautstärke und Irritationen in den Übergängen zwischen realem und virtuellem Körper, zwischen Bild und Wirklichkeit. Das Schlachtfeld der Bühne wird in Auge und Körper des Zuschauers verlagert, der mit optischen und akustischen Reizen bis zur Schmerzgrenze bombardiert wird. Dieser Methode folgt Dumb Type auch in "MemoRandum" (1998), das dem Phänomen des Erinnerns gewidmet ist. In einem visuellen und akustischen Overkill werden die Zuschauer mit elektronischen Klangkaskaden bis über die Schmerzgrenzen hinaus traktiert.

Analog zu den "Random-Choices" der virtuellen Ästhetik, die die künstlerische Entscheidung einem Computergenerator übergeben, lässt Dumb Type die Repräsentationen der Bedeutung auseinander brechen. So soll die Logik der Informationsgesellschaft, ihre Überwältigungsstrategien und ihr Realitätsverlust beschreibbar und die symbiotische Beziehung zwischen Mensch und digitaler Welt erfahrbar gemacht werden, in der die Grenzen zwischen menschlichem und elektronischem Gedächtnisspeicher zerfließen.

Als Teil der Ausstellung "Translated Acts" entstand mit "Cascade" im Berliner Haus der Kulturen der Welt die bisher aufwendigste Rauminstallation des japanischen Multimedia-Künstlerkollektivs. "Cascade" knüpfte unmittelbar an die spektakuläre Performance "MemoRandum" an. Zwei riesige Leinwände eröffneten einen drei Meter breiten Gang. Im "Normalzustand" ergoss sich hier ein virtueller Wasserfall, der in regelmäßigen Abständen zur tosenden Sound- und Bildcollage wurde. Der Betrachter, eingespannt zwischen den Videobildwänden, wurde mit seinen eigenen Reaktionen Teil der Inszenierung. Performances verstärkten noch den Ansturm auf das Sensorium. Sie wurden von den Choreographen der Gruppe mit sechs Performern aus Berlin einstudiert, die hinter den Leinwänden spielten. Die Aufführungen von Dumb Type sind ein radikaler Angriff auf die Wahrnehmung des Betrachters, durch Lautstärke, Tempo, irritierende Übergänge zwischen realem und virtuellem Körper, Bild und Wirklichkeit. Dumb Type provoziert den Betrachter, attackiert ihn mit aller Wucht, um die Wahrnehmungsmuster zu durchbrechen und an einen Raum der Stille und Existenz zu erinnern. Der Körper geht im Netzwerk der Medien auf, wird für das Theater neu erfunden - als Innenschau oder virtuelles Spiel.

Bio

Dumb Type wurde 1987 im japanischen Kyoto gegründet. Hier arbeiten Künstler verschiedenster Disziplinen im Kollektiv zusammen. Entstanden im anregenden Klima der Kyoto-Szene, nahmen die Mitglieder Dumb Type dort bald eine zentrale Position ein. Sie riefen Art Space ins Leben, eine Institution, die u. a. Unterkünfte für Durchreisende bereitstellt, in der regelmäßige Treffen diverser Arbeitsgruppen stattfinden, lokale Initiativen ersonnen werden. Mit "036 - Pleasure Life" aus dem Jahre 1988 hatten sie ihren ersten internationalen Erfolg. Ihren internationalen Durchbruch erzielten sie mit dem Projekt "pH", das sie in die Topgruppe der multimedialen Performer katapultierte.
Von 1992 an, als der damalige künstlerische Leiter Teiji Furuhashi seine HIV- Erkrankung bekannt gab, waren die Arbeiten der Gruppe stark von der Auseinandersetzung mit Aids, mit Homosexualität, mit dem Tod geprägt. Dies gilt auch für "S/N", die im selben Jahr realisiert wurde. 1994 kreierte Furuhashi in Zusammenarbeit mit "Canon Art Lab" die Video-Installation "Lovers (Dying Pictures, Loving Pictures)", die heute zur permanenten Sammlung des "Museum of Modern Art" in New York gehört. Nach dem Tod Furuhashis 1995 entstanden bisher die Arbeiten "\OR" (1997), "MemoRandum" (1999) und "Cascade" (2000/ 2001).

Works

Performances/Installationen 2004

Production / Performance,
2004
Frost Frames_Shiro Takatani. Installation. Lille 2004, Lille, Frankreich; LOVERS_Teiji Furuhashi. Installation. Lille 2004, Lille, Frankreich; Voyage Installation. Lille 2004, Lille, Frankreich; Voyage Performance. Yamaguchi Center for Arts and Media, Yamaguchi, Japan; Novel Hall, Taipei, Taiwan Voyages Installation. Yamaguchi Center for Arts and Media, Yamaguchi, Japan Frost Frames_Shiro Takatani Installation Lille 2004, Lille, Frankreich LOVERS_Teiji Furuhashi Installation Installation. Lille 2004, Lille, Frankreich

Performances/Installationen 2003

Production / Performance,
2003
memorandum Installation. Lille 2004, Lille, Frankreich memorandum Performance. Modafe 2003, Seoul, Süd-Korea; Teatro Piccolo Arsenale, 50. Venedig Biennale, Venedig, Italien; Play house, Bangkok, Thailand; The Forum Melbourne, Melbourne International Arts Festival, Melbourne, Australien; The Roy and Edona Disney_CalArts Theater, Los Angeles, USA; Byham Theater, Pittsburgh, USA memorandum Performance. Modafe 2003, Seoul, Süd-Korea; Teatro Piccolo Arsenale, 50th Venedig Biennale, Venedig, Italien; Play house, Bangkok, Thailand; The Forum Melbourne, Melbourne International Arts Festival, Melbourne, Australien; The Roy and Edona Disney_CalArts Theater, Los Angeles, USA; Byham Theater, Pittsburgh, USA memorandum Performance. Modafe 2003, Seoul, Süd-Korea; Teatro Piccolo Arsenale, 50th Venedig Biennale, Venedig, Italien; Play house, Bangkok, Thailand; The Forum Melbourne, Melbourne International Arts Festival, Melbourne, Australien; The Roy and Edona Disney_CalArts Theater, Los Angeles, USA; Byham Theater, Pittsburgh, USA Voyage Deutsches Nationaltheater and Staatskapelle Weimar, Weimar; Biwako Hall, Shiga, Japan; The Roy and Edona Disney/CalArts Theater, Los Angeles, USA; Maison des Arts de Creteil, Creteil, Frankreich

Performances/Installationen 2002

Production / Performance,
2002
Voyage Performance. Centre de Dveloppement Choregraphique+TNT-Theatre de la Cite, Toulouse, Frankreich; Le Parvis, Ibos-Tarbes, Frankeich; Saitama Arts Theater, Saitama, Japan; Theater Drama City, Osaka, Japan memorandum Installation. École superieure des beaux-arts, Toulouse, Frankreich memorandum Performance. New Opera of Tel Aviv, Tel Aviv, Israel; Museum of Contemporary Art, Chicago, USA; On The Boards, Seattle, USA; PICA (Portland Institute for Contemporary Art), Portland, USA; Walker Art Center, Minneapolis, USA; Festival ART ROCK, La Passerelle, St Brieuc, Frankreich; Maison des Arts de Creteil, Creteil, Frankreich; Singapore Arts Festival, Victoria Theatre, Singapur; Istana Budaya und The Japan Foundation Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysien

Performances/Installationen 2001

Production / Performance,
2001
cascade Installation und Performance. Translated Acts: Performance and Body Art from East Asia, Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Performances/Installationen 2000

Production / Performance,
2000
Love/Sex/Death/Money/Life Installation. vision.ruhr, Museum am Ostwall, Dortmund cascade Installation and performance. Stanze e Segreti, Salone del Mobile, Milan, Italien memorandum Charleroi Danse, Charleroi, Belgien; GRAME + Maison de la Danse, Lyon, Frankreich; Centre de Developpement Choregraphique+TNT-Theatre de la Cite, Toulouse, Frankreich; Teatro Central, Sevilla, Spanien; Julidans, Stadsschouwburg, Amsterdam, Niederlande; tanz aus japan: internationales sommerfestival 2000, Tanzhaus NRW, Düsseldorf; La Batie Festival de Geneve, Batiment des Forces Motrices, Genf, Schweiz; The Museum of Art, Kochi, Japan; New National Theatre, Tokio, Japan; Theater Drama City, Osaka, Japan

Dangerous Vision

Production / Performance,
1999
(Concert - in co-operation with Art Zoyd and Lille National Orchestra, France) Lille, Maubeuge, Creteil, France

MemoRandum

Production / Performance,
1999

OR

Production / Performance,
1998
performance Ars Electronica, Linz, Austria Tokyo International Festival of Performing Arts, Tokyo, Japan

OR

Production / Performance,
1998
performance EXPO ´98 Lisboa, Lisbon, Portugal Barbican Centre, London, Great Britain Kampnagel, Hamburg

OR

Published Audio,
1998

OR

Production / Performance,
1997
(concert)

S/N

Production / Performance,
1996
performance Hong Kong Arts Festival, Hong Kong Teatro Central, Sevilla, Spain

Monkey Business Class

Production / Performance,
1996
Musical Performance - in co-operation Hotel Pro Forma, Denmark, and Diller & Scofidio, USA Malmö Musik Theatre, Malmö, Sweden Musikteatret Albertslund, Albertslund, Denmark

S/N

Production / Performance,
1995
performance Theatre de Esch, Luxemburg Kunsten Festival des Art, Brussels, Belgium Züricher Theater Spektakel, Zürich, Switzerland Spiel Art, Munich Festival International of Performing Arts, São Paulo, Brazil

S/N

Exhibition / Installation,
1995

"Lovers (Dying Pictures, Loving Pictures)"

Exhibition / Installation,
1994
Video installation at the Museum of Modern Art, NY

S/N

Production / Performance,
1994
performance Adelaide Festival, Adelaide, Australia The King Theater, Seattle, USA Landmark Hall, Yokohama, Japan

Love/Sex/Death/Money/Life

Exhibition / Installation,
1994
installation Spiral, Tokyo, Japan

pH

Production / Performance,
1993
performance Theaterhaus Gessnerallee, Zürich, Switzerland

pH

Production / Performance,
1992
performance Wiener Festival, Austria Museum of Contemporary Art, Sydney, Australia

S/N #1

Exhibition / Installation,
1992
installation Museum of Ixelles, Brussels, Belgium

The Enigma of the Late Afternoon

Production / Performance,
1992
Performance - in co-operation with Hotel Pro Forma, Denmark Glyptotek Museum, Copenhagen, Denmark

S/N #2

Exhibition / Installation,
1992
installation Art Tower Mito, Mito, Japan

pH

Production / Performance,
1991
performance Art in the Anchorage, New York, USA Granada Festival, Granada, Spain Tramway, Glasgow, Scotland

pH

Film / TV,
1991
video Japan Satellite Broadcasting, Japan

The Polygonal Journey #2

Production / Performance,
1990
Performance - in cooperation with The Bridgehouse Collection Northern Light Planetarium, Tromso, Norwegen

pH

Production / Performance,
1990
performance Spiral Hall, Tokyo, Japan

pH

Exhibition / Installation,
1990
exhibition Spiral Garden, Tokyo, Japan

The Polygonal Journey #1

Production / Performance,
1989
Performance - in co-operation with The Bridgehouse Collection Artspace Mumonkan, Kyoto, Japan

Play Back

Exhibition / Installation,
1989
Installation/Video San Francisco Museum of Modern Art

Pleasure Life

Production / Performance,
1988
Performance Quest Hall, Tokyo, Japan Theater im Pumpenhaus, Münster, Germany ICA, London, Great Britain

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

dumb type

memorandum and cascade

(22 March 01 - 16 April 01)
images
 Dumb Type
aus der Performance PH
 Dumb Type
aus der Performance S/N
video

Musik aus der Performance "S/N"

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Musik aus der Performance "PH"

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Musik aus der Performance "OR"

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extra

aus der Performance OR

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